Musterbeschreibung in Detail

Erläuterungen zur Musterbeschreibung

 

In der Musterbeschreibung der Strasser sind die Anforderungen an die einzelnen Rassenmerkmale in Kurzform beschrieben. Diese Erläuterungen sollen die Zielvorgaben der MB daher im Detail beschreiben und in Relation zum sich stets verändernden Zuchtstand der einzelnen Farbenschläge erläutern.

 

Gesamteindruck und Körpergröße:

 

„Groß, massig, breit, verhältnismäßig kurz” sind als Formattribute zu verstehen und stehen bei der Bewertung absolut im Vordergrund. Kurze Tauben haben keinesfalls weniger Körpervolumen. Die entsprechende Kürze ist über das geforderte runde Flügelschild zu erreichen. Die erforderliche Größe verbunden mit der notwendigen Eleganz sind Voraussetzungen für eine Bewertung von mehr als 92 Punkten. Die Harmonie der einzelnen Rasseattribute des Strassers bestimmt den Gesamteindruck. Die vorgestellten Spitzentiere in den Hauptfarbenschlägen verkörpern die richtige Größe, die es auf breiter Basis zu festigen gilt. Täubinnen sollen sich, so wie es das Musterbild deutlich zum Ausdruck bringt, im Habitus klar vom Täuber unterscheiden, sie müssen als Täubinnen erkennbar sein. Übergroße Täubinnen, die von der Körper- und Kopfgröße her einen maskulinen Eindruck vermitteln, stellen wegen ihrer oft mangelnden Zuchteigenschaften nicht unser Ideal dar. Der Gesamteindruck und hier, vordergründig die Figur, hat bei der Bewertung des Strassers absolute Priorität: Die Figur fällt bei der Bewertung am stärksten ins Gewicht.

 

Strasserform:

 

Die Brust muss breit, voll, vorgewölbt und gut gerundet sein. Wenn ein von der Schnabelspitze gedachtes Lot die Brust -rundung tangiert, ist die gewünschte Brustfülle gegeben. Tauben mit voller und tief getragener Brust zeigen auch die gewünschte volle Unterlinie, die ein wesentliches Rasseattribut des Strassers ist. Tauben mit angezogener Brust oder nach vorne gebeugter Haltung, können höchstens 92 Punkte, solche mit schmaler Brust nur 90 Punkte erreichen. Von oben betrachtet sollte der Strasser auch eine Birnenform zeigen. Die Grundvoraussetzung dafür ist eine ausreichende Schulterbreite. Die seitlichen Begrenzungslinien verjüngen sich von den Schultern an über den breiten Rücken bis in den gleich breiten Schwanz, ohne dass sie im Bürzel einschnüren.

Es ist besonders rassetypisch, wenn der mittellange Hals kräftig und voll aus der Schulter und der Brust heraustritt und dadurch an seiner Basis dick und wuchtig entwickelt ist. Sein Umfang soll sich bis zur gut gerundeten Kehle harmonisch verringern, ohne dünn zu werden bzw. zu wirken. Schlanke Hälse passen nicht zu den geforderten großen, starken Strasserköpfen. Ein gleichmäßig gerundeter Nackenübergang ohne Ecken und Kanten rundet den typischen Hals ab. Die Rückenlinie ist leicht abfallend, weder nach oben gewölbt noch hohl. Sehr mangelnder Rückenschluss, der hervorgerufen sein kann durch eine zu lockere oder unkorrekte Flügelhaltung (stülpen), sowie mangelhaft ausgebildete Federn am oberen Teil des Flügels, ist bei den einzelnen Farbenschlägen beschrieben. Die Flügel werden straff und gut auf dem Schwanz aufliegend gefordert. Die Handschwingen sollen gut ausgebildet, breit und nicht zu lang sein. Säbelschwingen und Stülpflügel führen zu einer Bewertung von weniger als 93 Punkten. Nestschwingen sind kein Mangel und sind auch bei roten und gelben Strassern trotz der aufgehellten Farbe zu tolerieren. Weiße Federchen an den Unterflügeln sind ohne Belang, soweit sie nicht sichtbar auf den Flügelbug übergreifen. Das Flügelschild soll breit, kurz und gut gerundet sein. Dadurch ist die geforderte gedrungene Form des Strassers und die dazu notwenige Körpertiefe und volle Unterlinie zu erreichen. Der Strasser hat beidseitig 10 Handschwingen, fehlt eine (evtl. auch beidseitig) im normalen Mauserverlauf, so ist dies zu tolerieren.

Der Schwanz überragt, der Rückenlinie folgend, die Schwingen nur wenig. Er besteht aus 12 Schwanzfedern und sollte nicht breiter als der Unterrücken sein. Die Schwanzfederlage ist geschlossen, sowohl von oben als auch von der Seite gesehen (nicht fächern bzw. aufblättern). Verdreht eingebaute Ortfedern sind nicht korrekt. Alle drei Fehler führen zwangs- läufig zu weniger als 93 Punkten. Die Ortfedern sind bei allen blauen Farbenschlägen (und nur bei diesen) außen aufgehellt. Tritt diese Erscheinung bei den Lackfarben (auch mit weißen Binden) auf, geht sie zumindest als Wunsch in die Bewertung ein. Die Läufe werden kurz, kräftig und unbefiedert verlangt, die Farbe ist rot. Bei den schwarzen Jungtieren kommen jedoch auch Tiere mit rot-schwarzen Zehen vor. Das ist nicht fehlerhaft, verliert sich nach der ersten Mauser und ist ein Indiz für sich entwickelndes tiefschwarzes Gefieder mit besonders viel Grünlack.. Zu einer kräftigen Formentaube gehört ein breiter, tiefer Stand. Dieser wird aus den relativ kurzen, breit stehenden Beinen einerseits und der vollen Unterlinie andererseits gebildet. Wenn der Strasser sich in Positur stellt, sollte der Ring aber noch sichtbar sein. Ebenfalls keine Frage der Beinlänge sind Standfehler wie Bodenhocker und Grätschbeine. In beiden Fällen sind die Tiere zurückzusetzen. Kräftige Beine setzen voraus, dass der Ring weder zu groß wirkt noch zu klein ist.

Der Strasserkopf:

Aus „groß und breit“ ergibt sich zwangsläufig die Forderung nach einem starken (großen) Strasserkopf, der in seiner Substanz der Größe des Strassers proportional angepasst ist und mit ihr ein harmonisches Ganzes bildet. Daraus folgend ist er auch bei Täubinnen etwas kleiner als bei Täubern.(siehe Musterbild). Die Kopfform wird bestimmt durch eine breite Stirn, die in einer steil verlaufenden Bogenlinie hoch ansteigt. Der Übergang in den Oberkopf ist weiter steigend, so dass der höchste Punkt (Scheitelpunkt) etwa über den Augen liegt. Die Bogenlinie verläuft sodann gleichmäßig abfallend bis zum

Übergang in den Nacken. Flache Scheitel, eckige Nacken-übergänge und Hengstnacken sind unerwünscht. Strasser mit diesen Erscheinungen sind zurückzusetzen, ebenso Tiere mit geringer Stirnbreite, keilförmiger Stirn (spitze Köpfe) und/oder geringer Stirnhöhe bzw. kleinen Köpfen. Gut gerundet ist nicht als Forderung nach einem runden Kopf (wie z. B. beim King) zu verstehen. Ein etwas längerer gerundeter Scheitel lässt auch mehr Kopfsubstanz zu.

Die Beurteilung des Kopfes sollte grundsätzlich nicht in der Hand erfolgen.

Aus der Bezeichnung „rot bis orangerot“ ergibt sich eine gewisse Bandbreite für die Augenfarbe, in der die Augen farblich höchsten Anforderungen entsprechen. Rot umfasst auch rubinrot (jedoch Vorsicht bei der Verpaarung in der Zucht). Alle anderen Farbvarianten (grünlich, bräunlich, matt und rein gelb) können nicht mehr als 92 Punkte. erreichen. Bei den Farbenschlägen „rot“ und „gelb“ ist die Augenfarbe genetisch bedingt bei vielen  Tieren gelblicher, was jedoch nicht bestraft wird, wenn in diesen Farbenschlägen bei der Handbewertung rote bis orangerote Einlagerungen erkennbar sind. Dunkle oder gebrochene Augen sowie zweierlei Augenfarben haben 0 Punkte zur Folge. Hängende Augenlider sind Mängel und deshalb unerwünscht.

Der Augenrand soll schmal und fein im Gewebe sein. Er muss das Auge gleichmäßig umschließen. Die den Rand umgebende Haut wird durch das Kopfgefieder abgedeckt (kein breiter Rand). Farblich ist der Augenrand der Gefiederfarbe angepasst. Das bedeutet, dass die Randfarbe der Gefiederfarbe annähernd zu entsprechen hat. Etwas anderes gilt für die Roten und Gelben, sie haben hellfleischfarbige Ränder. Rote Augenränder haben bei allen Farbenschlägen 90 Punkte zur Folge. Es ist jedoch zu beachten, dass vor allem bei den Roten und Gelben sowie bei einigen seltenen Farbenschlägen bei der Handbewertung durch Erregung kurzfristig ein leicht rötlicher Anflug im Rand auftreten kann, der im Käfig alsbald wieder verschwindet (kein Mangel). Zur Beurteilung der Ränder bei den Weißbindigen und Gesäumten in rot, gelb und schwarz beachten Sie bitte die Erläuterungen bei diesen Farbenschlägen!

Bei Alttieren wird der Augenrand nicht selten von Jahr zu Jahr gröber und heller. ideal ist das für die Ausstellung nicht. Augenschirme sind unschön und führen bei der Bewertung je nach Intensität zu Punktabzug.

Der Schnabel wird mittellang und stark (kräftig) gefordert. Lange, dünne Schnäbel passen nicht zu einem markanten Strasserkopf und sind zurückzusetzen. Der Schnabel soll außerdem gut schließen. Grundsätzlich muss der Unterschnabel in der Breite dem Oberschnabel entsprechen; das gilt auch für den Schnabelansatz. (Momentane Ausnahmen - siehe bei den einzelnen Farbenschlägen). Untypisch ist eine nach unten gerichtete Schnabelhaltung (niedergesichtig). Sie muss deshalb je nach Intensität in die Bewertung einfließen. Die Schnabelfarbe muss grundsätzlich der Musterbeschreibung entsprechen. Besonderheiten, die für einzelne Farbenschläge gelten, sind dort beschrieben.

Das Gefieder rundet die typische Strasserform ab. Es soll glatt, aber nicht zu locker und auch nicht zu straff sein. Ein zu straffes Gefieder bringt die Formattribute des Strassers zu wenig zum Ausdruck und ein zu lockeres Gefieder gewährt zu viel Einblick in seine unteren Bereiche. Beide Varianten führen je nach Intensität zu Punktabzügen. Da das Gefieder glatt sein muss, ist dies auch bei jeder einzelnen Feder erforderlich. Wünsche/Mängel in Bezug auf  lockeres Gefieder sind nicht selten. Sie beziehen sich in den meisten Fällen aber nicht auf das gesamte Gefieder sondern nur auf partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, Flügelschild und Schwanz. Hier muss gegengesteuert werden. Zu dem momentanen Problem mit einer etwas „haarigen“ Nackenfeder beachten Sie die Ausführungen zu den einzelnen Farbenschlägen. Halswirbel (insbesondere bei den Lackfarben) konnten in den letzten Jahren zurückgedrängt werden. Tiere, die diesen Mangel immer noch zeigen, können maximal 92 Punkte bekommen. (Allerdings tritt dieses Übel oft nur zeitweise auf, daher Vorsicht bei der Formulierung als Mangel). Auch geringfügige Zeichnungsunebenheiten im Latzbereich beeinträchtigen den Gesamteindruck eines Strassers und lassen deshalb nur eine Bewertung bis 95 Punkte zu. Die Roten und Gelben leiden vielfach unter der haarigen Feder im Schild, insbesondere in der Bindengegend. Sie tritt verstärkt auf, wenn auf eine dunkle, satte Farbe hingezüchtet wird. Näheres lesen Sie dazu bei den betreffenden Farbenschlagbeschreibungen. Tiere mit verdreht eingebauten

Ortfedern und „aufgeblättertem“ Schwanz erhalten maximal 92 Punkte.

Bei der Strasserzeichnung ist die Grundfarbe weiß. Farbig sind der Kopf, ein mittelgroßer Latz, Flügel, Rücken, Schwanz- decken, Schwanz und der Keil. Die farbigen Hosen (Unterschenkel) sind nur bei den Lackfarben erlaubt und sollten sich auf möglichst kleine Federpartien beschränken. Die Abgrenzungen der Zeichnung sollten korrekt sein. Kleine farbliche Abweichungen können geputzt werden, es darf jedoch keine Kahlstelle entstehen. Grobe Zeichnungsfehler, wie farbige Schenkelpartien, Nackenzopf, fehlerhafte Einschnitte in der Kopfzeichnung sowie nicht putzbare Farbeinlagerungen in der weißen Grundfarbe oder ein zu kleiner oder zu großer Latz, ergeben maximal 92 Punkte. Weiße Arm- oder Handschwingen sind stets als Mangel zu werten. Die Keil- und Rückenfarbe sollte der Schildfarbe entsprechen.

 

Zuchtstandsbeschreibung der einzelnen

Farbenschläge:

 

blau ohne Binden (bloB):

An Form, Kopf und Größe können höchste Anforderungen gestellt werden. Farblich wird ein reines mittleres Taubenblau mit dunkler Schwingenfarbe verlangt, wobei die Täubinnen in der Schildfarbe geschlechtsbedingt etwas dunkler als die Täuber sein können, aber nicht wolkig oder gesäumt erscheinen. Der Keil ist gut durchgefärbt. Die Rückenfarbe sollte mindestens der Schildfarbe entsprechen, jedoch keinesfalls heller sein.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•sehr mangelnde Rückendeckung (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich.

•Pfeffer oder Ruß in der Bindengegend

•Schwingenschilf

•stark aufgehellte Schwingen

•stark aufgehellte oder z. T. weiße Rückenfarbe

•melierte, hell gesäumte oder gar weiße Keilfarbe. (Putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber ab

            gedeckt sein.

•Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches

bis 95 Punkte möglich

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

 

blau m. schwarzen Binden( blmB):

An die Form sind höchste und an die Größe hohe Anforderungen zu stellen, wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Die Anforderungen bezüglich der Keil-, Rücken- und Schwingenfarbe entsprechen denen der bloB. Ideal wären zwei möglichst lange, durch -gehende, parallel verlaufende, am Rücken getrennte, schwarze Binden. Die Breite der Binden spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist jedoch eine ausreichende Länge bzw. Substanz der zweiten Binde.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•sehr mangelnde Rückendeckung (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

•stark aufgehellte oder z. T. weiße Rückenfarbe

•Halswirbelbildung im Latzbereich

•melierte, hellgesäumte oder gar weiße Keilfarbe

(Putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Rost in den Binden bzw. Schwingen

•Schwingenschilf

•Ansatz zur dritten Binde

•nur angedeutete zweite Binde

Beachte:

•Bei der Bewertung der Binden sollte immer die Seite mit der besseren Bindenführung herangezogen werden.

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte. muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

 

blau gehämmert( blgeh):

An Form, Kopf und Größe können höchste Anforderungen gestellt werden. Die scharfe Abgrenzung der blauen Schildgrundfarbe mit der tiefschwarzen Hämmerungsfarbe ergibt ein klares Zeichnungsbild. Bei einem Verhältnis von ca. 60: 40 zwischen der Hämmerungsfarbe und der blauen Schildgrundfarbe ergibt die ideale, gleichmäßige Hämmerungsverteilung. Am Flügelbug und auf den Schultern ist die Hämmerung meist etwas voller als im unteren Drittel des Schildes.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•sehr mangelnde Rückendeckung (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

•stark aufgehellte oder z. T. weiße Rückenfarbe

•Halswirbelbildung im Gefieder des Latzbereiches

•melierte, hell gesäumte oder gar weiße Keilfarbe

(Putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schwingenschilf

•aschgraue oder rußige Schildgrundfarbe

•Rost in den Binden und der Hämmerung

•zu offene Hämmerung (zuviel Schildgrundfarbe)

Beachte:

•Hämmerungseinlagerungen in der Rückenfarbe sind nicht zu strafen.

•Eine im Verhältnis zur Schildgrundfarbe etwas dunklere Kopffarbe oder eine leichte Säumung in der Kopffarbe werden toleriert.

•bei Schwingenrost bis 95 Punkte

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für 

eine Bewertung über 95 Punkte. muss der Rücken

            aber abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder  überwiegend glatt sein.

 

blau dunkelgehämmert (bldgeh):

An Form, Kopf und Größe können höchste Anforderungen gestellt werden. Bei einem Verhältnis von ca. 90 : 10 zwischen der Hämmerungsfarbe und der blauen Schildgrundfarbe zeigt sich meist nur eine saumartige Zeichnung. Flügelbug und Schultern sind meist nur dunkel.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•sehr mangelnde Rückendeckung (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

•stark aufgehellte oder z. T. weiße Rückenfarbe

•Halswirbelbildung im Gefieder des Latzbereiches

•melierte, hell gesäumte oder gar weiße Keilfarbe

(Putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schwingenschilf

•aschgraue oder rußige Schildgrundfarbe

•Rost in den Binden und der Hämmerung

Beachte:

•Hämmerungseinlagerungen in der Rückenfarbe sind nicht zu strafen.

•Eine im Verhältnis zur Schildgrundfarbe etwas dunklere Kopffarbe oder eine leichte Säumung in der Kopffarbe werden toleriert.

•bei Schwingenrost bis 95 Punkte

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für 

eine Bewertung über 95 Punkte. muss der Rücken

            aber abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder  überwiegend glatt sein.

 

 

schwarz (sw):

An Form, Kopf, Größe und Lackfarbe können höchste Anforderungen gestellt werden. Die Farbe wird satt schwarz und glanzreich (Grünlack) gefordert und nicht bräunlich, nicht blaustichig oder nur violett. Keil und Schwanz (einschließlich der Ortfedern) sowie Schwingen, sind meist ohne Grünlack, sollen aber trotzdem intensiv schwarz sein.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h. wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist. (Siehe aber unter “Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•nicht nur zeitweise Halswirbelbildung im Latzbereich

•matte oder gräuliche Farbe

•fehlender Grünlack oder zu viel Violett

•Schwingenschilf

•z. Teil weiße Keilfarbe (Putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel.

•heller Augenrand  - besonders bei Jungtieren

(siehe aber unter „Beachte“)

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken abgedeckt sein.

•Bei Jungtieren ist eine z. T. schwarze Zehen- und Beinfarbe kein Fehler.

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte möglich

•geringfügige Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•der Augenrand hellt mit zunehmendem Alter auf

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit  viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

 

rot, (rt):

An Form und Größe sind hohe Anforderungen zu stellen,

wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Verlangt wird ein intensives sattes Rot mit möglichst viel Grünlack. Aber auch roter Glanz ist zugelassen und entwertet nicht. Genetisch bedingt ist die Augenfarbe oft etwas gelblicher. Auf gepuderte Nasenwarzen ist zu achten.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h. wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, Flügelschild und Schwanz betroffen sind)

•haariges Flügelschild (siehe unter „Beachte“)

•Schwingenschilf

•z. Teil weiße Keilfarbe (Putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•ungleichmäßige stumpfe Farbe sowie bläulicher Anflug, vornehmlich in der Keil-, Rücken-, und Schwanzpartie

•nicht nur zeitweise Halswirbelbildung im Latzbereich

Beachte:

•Tiere mit nicht durchgefärbten Ortfedern können höchstens bis 92 Punkte erreichen.

•Jungtiere können mit kleinen dunklen Strichelchen bis 95 Punkte erreichen, mit Schnabelflecken aber höchstens bis zu 92 Punkte erringen.

•Alttiere mit Strichelchen können mit bis zu 95 Punkten und mit Schnabelflecken bis zu 94 Punkten bewertet werden.

•Leicht dunkel angelaufene Warzen lassen bei Jungtieren bis zu 95 Punkte zu, bei Alttieren höchstens 92 Punkte.

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte möglich

•Bei einer intensiven, lackreichen roten Farbe ist eine etwas „weichere“ (nicht haarige) Feder nur im Bindenbereich zu tolerieren.

•geringfügige Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•helle Nestschwingen sind nicht zu strafen

•bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder  überwiegend glatt sein.

 

gelb ( ge):

An Form und Größe sind hohe Anforderungen zu stellen, wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Verlangt wird ein intensives sattes goldgelb, mit zumindest leichtem Glanz. Genetisch bedingt ist die Augenfarbe oft etwas gelblicher. Auf gepuderte Nasenwarzen ist zu achten.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h. wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, Flügelschild und Schwanz betroffen sind)

•haariges Flügelschild (siehe unter „Beachte“)

•z. Teil weiße Keilfarbe (Putzen einzelner Federn erlaub, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schwingenschilf

•Ungleichmäßige, stumpfe Farbe, sowie bläulicher Anflug, vornehmlich in der Keil-, Rücken- und Schwanzpartie.

•nicht nur zeitweise Halswirbelbildung im Latz-

bereich.

Beachte:

•Tiere mit nicht durchgefärbten Ortfedern können höchstens bis zu 92 Punkte erreichen.

•Jungtiere können mit kleinen dunklen Strichelchen bis 95 Punkte , mit Schnabelflecken aber höchstens bis 92 Punkte erreichen.

•Alttiere mit Strichelchen können mit bis zu 95 Punkten und mit Schnabelflecken bis zu 94 Punkten bewertet werden.

•Leicht dunkel angelaufene Warzen bei Jungtieren bis zu 95 Punkte  möglich, bei Alttieren höchstens 92 Punkte möglich.

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte möglich

•Bei einer intensiven, glanzreichen, goldgelben Farbe ist eine etwas „weichere“ (nicht haarige) Feder nur im Bindenbereich zu tolerieren.

•geringfügige Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•helle Nestschwingen sind nicht zu strafen

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine  

           Bewertung über 95 Punkte, muss aber der Rücken ab-

           gedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber die Feder  überwiegend glatt sein.

 

blaufahl ohne Binden (blfoB):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Kopfsubstanz soll vorhanden sein.

Eine dem Farbenschlag entsprechende klare Schild- und Kopffarbe sowie genügend Farbstoff im Rücken und Keil müssen vorhanden sein.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h. wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•sehr helle oder weiße Rückenfarbe

•Farbspritzer in der Bindengegend

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

Beachte:

•Schnabelfarbe ist hornfarbig mit dunklem First

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken ab

            gedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

 

blaufahl mit dunklen Binden (blfmB):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Stirnsubstanz soll vorhanden sein.

Die Farbe der Binden ist matt schwarz. Die Rückenfarbe ist aufgehellt.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•Binden- und Schwingenrost

•Schilf in den Schwingen

•Ansatz zur dritten Binde

•kurze oder nur angedeutete zweite Binde

•sehr helle oder weiße Rückenfarbe

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken ab

            gedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

 

blaufahl gehämmert (blfgeh):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Kopfsubstanz soll vorhanden sein.

Die Hämmerungsfarbe ist schiefergrau, (wie bei den Coburger Lerchen) die Bindenfarbe matt schwarz.  Die Rückenfarbe ist aufhellt. Die Schwingen werden rostfrei angestrebt.( siehe aber unter „Beachte“.)

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals oder Flügelschild

betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich.

•Rost in den Binden und auf dem Flügelschild

•z. Teil weiße Keilfarbe.(putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

Beachte:

• Eine gleichmäßige Hämmerung wird angestrebt

•bei Schwingenrost bis 96 Punkte möglich

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber der Rücken

            abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die aber Feder überwiegend glatt sein.

blaufahl dunkelgehämmert (blfdgeh):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Kopfsubstanz soll vorhanden sein.

Die Hämmerungsfarbe ist schiefergrau, (wie bei den Coburger Lerchen) die Bindenfarbe matt schwarz. Bei einem Verhältnis von ca.90 : 10 zwischen der  Hämmerungsfarbe und der Schildgrundfarbe zeigt sich meist nur eine saumartige Zeichnung. Flügelbug und Schultern sind meist nur dunkel Die Rückenfarbe ist aufhellt. Die Schwingen werden rostfrei angestrebt.( siehe aber unter „ Beachte“.)

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals oder Flügelschild

betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich.

•Rost in den Binden und auf dem Flügelschild

•z. Teil weiße Keilfarbe.(putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

Beachte:

• Eine gleichmäßige Hämmerung wird angestrebt

•bei Schwingenrost bis 96 Punkte möglich

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte, muss aber der Rücken

            abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die aber Feder überwiegend glatt sein.

 

rotfahl ohne Binden (rtfoB):

An Form und Größe können hohe Anforderungen gestellt werden, wobei für eine hohe Note auch passende Kopf -punkte vorhanden sein müssen. Täubinnen weisen

geschlechtsbedingt im Keil und Schwanzgefieder (nicht in der Kopffarbe!) meist einen recht kräftigen Grauton auf. Die rotfahle Farbkomponente soll vorhanden sein. Die Schnabelfarbe ist dunkelhornfarbig und bei 0,1 auch nahezu schwarz.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

• 1,0 mit grauer Schwanzfarbe und Tintenflecken bzw. Tintenspritzern in den Schwanzfedern. (siehe auch unter „ Beachte“)

Beachte:

•Zeigen Täuber bei heller Schwanzfarbe noch leichte Tintenspritzer, können diese Tiere bis zu 95 Punkte erreichen.

•Tiere mit sehr viel Blau in Kopf- und Schildfarbe können auch bei überragender Form nicht über 93 Punkte kommen.

•Es werden in diesem Farbenschlag selten gute 1,0 vorgestellt, weil diese meistens 1,0 „Pfeffer“ in der Bindengegend zeigen. Bei nur leichtem Pfeffer, aber entsprechender Form sind bis zu 93 Punkte möglich.

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber ab

            gedeckt sein.

•bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber die Feder überwiegend glatt sein

rotfahl mit Binden: (rtfmB):

An Form und Größe können hohe Anforderungen gestellt werden, wobei für eine hohe Note auch passende Kopf -punkte vorhanden sein müssen. Die Schildfarbe ist rahm- farbig mit einem rötlichen Schimmer. Ideal wären zwei möglichst lange, durchgehende, parallel verlaufende, am Rücken getrennte, intensiv ziegelrote Binden. Die Breite der Binden spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist jedoch eine ausreichende Länge bzw. Substanz der zweiten Binde. Roter Farbstoff wird in den Schwingen und zumindest im unteren Teil des Latzes gefordert. Die Täubinnen sind in der Schildfarbe mit einem Grauton überzogen. Keil- und Schwanzfarbe zeigen geschlechtsgebunden sogar einen ausgeprägten Grauton. Die Schnabelfarbe reicht von hell-hornfarbig über fleckig bis schwarz.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•1,0 mit grauer Schwanzfarbe und Tintenflecken bzw. Tintenspritzern in den Schwanzfedern. (siehe auch unter „Beachte“)

•nahezu blaue Keil- und Schwanzfarbe (0,1)

•dunkle oder nahezu blauer Kopffarbe

•Ansatz zur dritten Binde

•nur angedeutete zweite Binde

Beachte:

•Leichte rote Farbspritzer bei 1,0 auf dem rahmfarbigen Flügelschild sind als Wunsch zu äußern.

•Zeigen Täuber bei heller Schwanzfarbe noch leichte Tintenspritzer sind bis zu  95 Punkte möglich

•Tiere mit sehr viel Blau in Kopf- und Schildfarbe können auch bei überragender Form nicht über 93 Punkte kommen.

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung

ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber ab

            gedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

 

rotfahl gehämmert (rtfgeh):

An Form, Kopf und Größe können sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Die Binden- und Hämmerungsfarbe ist intensiv ziegelrot. Die scharfe Abgrenzung der rahmfarbigen Schildgrundfarbe mit der ziegelroten Hämmerungsfarbe ergibt ein klares Zeichnungsbild. Bei einem Verhältnis von ca. 60: 40 zwischen der Hämmerungsfarbe und der Schildgrundfarbe ergibt die ideale, gleichmäßige Hämmerungsverteilung. Am Flügelbug und auf den Schultern ist die Hämmerung meist etwas voller als im unteren Drittel des Schildes. Die Keil- und Schwanzfarbe der Täubinnen ist stets aschgrau, die der Täuber stark aufgehellt. Die Schnabelfarbe ist „hornfarbig bis schwarz“.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

• 1,0 mit grauer Schwanzfarbe und Tintenflecken bzw. Tintenspritzern in den Schwanzfedern  (siehe auch unter „ beachte“)

•völlig mehlige und silbrige Kopffarbe

•nahezu blaue Keil- und Schwanzfarbe (0,1)

•dunkle oder nahezu blaue Kopffarbe

•zu offene Hämmerung ( zuviel Grundfarbe )

Beachte:

•Zeigen Täuber bei heller Schwanzfarbe noch leichte Tintenspritzer, bis zu 95 Punkte möglich

•mattes Braun als Hämmerungsfarbe maximal 94 Punkte möglich

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken  abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarige Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

rotfahl dunkelgehämmert (rtfdgeh):

An Form, Kopf und Größe können sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Die Binden- und Hämmerungsfarbe ist intensiv ziegelrot. Bei einem Verhältnis von ca.90 : 10 zwischen der ziegelroten Hämmerungsfarbe und der rahmfarbigen Schildgrundfarbe zeigt sich meist nur eine saumartige Zeichnung. Flügelbug und Schultern sind meist nur dunkel. Die Keil- und Schwanzfarbe der Täubinnen ist stets aschgrau, die der Täuber stark aufgehellt. Die Schnabelfarbe ist „hornfarbig bis schwarz“.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

• 1,0 mit grauer Schwanzfarbe und Tintenflecken bzw. Tintenspritzern in den Schwanzfedern  (siehe auch unter „ beachte“)

•völlig mehlige und silbrige Kopffarbe

•nahezu blaue Keil- und Schwanzfarbe (0,1)

•dunkle oder nahezu blaue Kopffarbe

•zu offene Hämmerung ( zuviel Grundfarbe )

 

 

 

Beachte:

•Zeigen Täuber bei heller Schwanzfarbe noch leichte Tintenspritzer, bis zu 95 Punkte möglich

•mattes Braun als Hämmerungsfarbe maximal 94 Punkte möglich

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken  abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarige Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

 

gelbfahl ohne Binden (gefoB):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und die Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechen- de Stirnsubstanz soll vorhanden sein. Eine dem Farbenschlag vergleichbare klare Schild- und Kopffarbe sowie genügend Farbstoff im Rücken und Keil müssen vorhanden sein. Die Schildfarbe ist beim 1,0 gelblich rahmfarbig und muss sich klar von der weißen Grundfarbe abheben. Das gilt insbesondere auch für den Rücken und Keil. Die Täubinnen sind farblich dunkler, mit einem Grauton überzogen, im Rücken, Schwanz und Keil geschlechtsbedingt teilweise noch dunkler.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe auch aber „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich.

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schnabelstipp bei Jungtieren

Beachte:

•Die Schnabelfarbe ist zwar hellhornfarbig, aber bei Alttieren wird ein dunkler Stipp toleriert.

•Zu berücksichtigen und zu tolerieren ist bei der Bewertung, dass Täubinnen in allen gelbfahlen Farbenschlägen immer einen Grauton im Schwanz und Keilgefieder aufweisen.

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

 

 

gelbfahl mit Binden (gefmB):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und die Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Kopfsubstanz soll vorhanden sein.

Eine dem Farbenschlag analoge klare Schild- und Kopffarbe sowie genügend Farbstoff im Rücken und Keil müssen vorhanden sein. Angestrebt wird gelber Farbstoff im unteren Latzbereich und in den Schwingen. Die Schildfarbe ist beim 1,0 gelblich rahmfarbig und muss sich klar von der weißen Grundfarbe abheben. Das gilt insbesondere auch für den Rücken und Keil. Die Täubinnen sind farblich dunkler, mit einem Grauton überzogen. Im Rücken, Schwanz und Keil sind  sie – geschlechtsbedingt - teilweise noch dunkler. Die Binden sollten satt gelb sein. Zwei durchgehende, getrennte Binden sind das Zuchtziel.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schnabelstipp bei Jungtieren

Beachte:

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken abgedeckt sein

•bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein

•die Schnabelfarbe ist zwar hellhornfarbig, aber bei Alttieren wird ein dunkler Stipp toleriert

•die satt gelben Binden sind noch mit viel Nachsicht zu beurteilen, denn oft fehlt es momentan noch an der Länge der zweiten Binde

•bei den 1,0 ist zurzeit der mitunter gering freiere Stand, der durch das oftmals sehr straffe Gefieder noch besonders zur Geltung kommt, als Wunsch zu vermerken.

•bei nicht ganz reiner Schildfarbe (Ansatz zu dritter Binde) sind bis zu 95 Punkte möglich

•zu berücksichtigen und zu tolerieren ist bei der Be -wertung, dass Täubinnen in allen gelbfahlen Farben- schlägen immer einen Grauton im Schwanz und Keilgefieder aufweisen.

 

gelbfahl gehämmert (gefgeh):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und Größe sind, außer bei Jungtäubern, gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Kopfsubstanz soll vorhanden sein. Die Binden- und Hämmerungsfarbe ist satt gelb. Die scharfe Abgrenzung der rahmfarbigen Schildgrundfarbe mit der satt gelben Hämmerungsfarbe ergibt ein klares Zeichnungsbild. Bei einem Verhältnis von ca. 60: 40 zwischen der Hämmerungsfarbe und der Schildgrundfarbe ergibt die ideale, gleichmäßige Hämmerungsverteilung. Am Flügelbug und auf den Schultern ist die Hämmerung meist etwas voller als im unteren Drittel des Schildes.. Eine dem Farbenschlag entsprechende klare Schild- und Kopffarbe sowie genügend Farbstoff im Rücken und Keil müssen vorhanden sein. Die Täubinnen sind farblich dunkler, mit einem Grauton überzogen, im Rücken, Schwanz und Keil geschlechtsbedingt teilweise noch dunkler.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich.

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schnabelstipp bei Jungtieren

•matte oder „verwischte“ Hämmerung

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Die Schnabelfarbe ist zwar hellhornfarbig, aber bei Alttieren wird auch ein etwas dunkler hellhornfarbiger Schnabel toleriert.

•Zu berücksichtigen und zu tolerieren ist bei der Bewertung, dass Täubinnen in allen gelbfahlen Farbenschlägen immer einen Grauton im Schwanz und im Keilgefieder aufweisen.

•Ein nicht erklärbares, vermutlich genetisches Phänomen sind die teilweise auftauchenden blau angelaufen Backen bei Täubinnen.

 

gelbfahl dunkelgehämmert (gefdgeh):

An die Form (insbesondere eine volle Unterlinie) und Größe sind, außer bei Jungtäubern, gehobene Anforderungen zu stellen. Die entsprechende Kopfsubstanz soll vorhanden sein. Die Binden- und Hämmerungsfarbe ist satt gelb.. Bei einem Verhältnis von ca. 90 : 10 zwischen der satt gelben Hämmerungsfarbe und der rahmfarbigen Schildgrundfarbe zeigt sich meist nur eine saumartige Zeichnung. Flügelbug und Schultern sind meist nur dunkel. Eine dem Farbenschlag entsprechende klare Schild- und Kopffarbe sowie genügend Farbstoff im Rücken und Keil müssen vorhanden sein. Die Täubinnen sind farblich dunkler, mit einem Grauton überzogen, im Rücken, Schwanz und Keil geschlechtsbedingt teilweise noch dunkler.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•auch nur gering breiterer Unterschnabel

• Halswirbelbildung im Latzbereich.

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•Schnabelstipp bei Jungtieren

•matte oder „verwischte“ Hämmerung

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Die Schnabelfarbe ist zwar hellhornfarbig, aber bei Alttieren wird auch ein etwas dunkler hellhornfarbiger Schnabel toleriert.

•Zu berücksichtigen und zu tolerieren ist bei der Bewertung, dass Täubinnen in allen gelbfahlen Farbenschlägen immer einen Grauton im Schwanz und im Keilgefieder aufweisen.

•Ein nicht erklärbares, vermutlich genetisches Phänomen sind die teilweise auftauchenden blau angelaufen Backen bei Täubinnen.

 

blau mit weißen Binden (blwB):

Dieser Farbenschlag basiert auf dem Erbfaktor Toy Stencil und ist seit 1995 ein eigenständiger Farbenschlag. An die Form und Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen, wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Zuchtziel ist eine exakte Bindenführung, es sind zwei rein weiße Binden ohne jeden Pfeffer oder Rostanflug und ein markanter schwarzer Bindensaum anzustreben. Schwanz und Schwingen sind im geschlossenen Zustand dunkel, also die Schwingen werden durchgefärbt gewünscht (siehe aber unter „Beachte“), der Schwanz zeigt eine deutliche Schwanzbinde.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•Rosteinlagerungen in den Binden

•eine nur angedeutete zweite Binde

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte möglich.

•geringfügige Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•Leichte Rosteinlagerungen oder Schilfansatz in Schwingen und Schwanz bis 95 Punkte möglich.

•ein zu schmaler oder weniger markanter Bindensaum bis 95 Punkte möglich

•Bezüglich der Schwingenfarbe ist Nachsicht geboten. Meist sind nur die Außenfahnen dunkel.

•Ein etwas aufgehellter Rücken ist nicht zu strafen.

•mitunter hier vorgestellte Kreuzungstiere mit hblmB können bis zu 95 Punkte erreichen.

 

hellblau mit weißen Binden (hblwB):

Dieser Farbenschlag wird schon seit Jahrzehnten gezeigt. Die Tauben tragen den Erbfaktor dominant Opal, der bei Reinerbigkeit letal wirkt. An die Form und Größe sind gehobene Anforderungen zu stellen, wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Zuchtziel sind je zwei saubere weiße Binden, möglichst ohne Saum. Besonderes Kennzeichen sind die aparte zarte Blaufärbung und die „ausgebleichten“, schilfig wirkenden, leicht gesäumten Schwingen- und Schwanzfedern (Spiegelschwingen und – schwanz).

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•aufgehellte oder z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•starker Bindenrost

•starker Schwingenrost

•farbige Bauchpartien, die noch relativ häufig auftreten

Beachte:

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der  Rücken aber abgedeckt sein.

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte möglich

•geringfügige Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Die Tiere dürfen Spiegelschwanz und –schwingen zeigen.

•Leicht aufgehellte Rückenfarbe ist zu tolerieren.

•eine aufgehellte leicht schimmelig wirkende Kopffarbe bis 95 Punkte möglich

•Bei Tieren mit einem leicht grauen Bindensaum, insbesondere bei den 0,1, sind bis zu 97 Punkte möglich.

•Leichter Rostanflug auf den Binden ist unter  „Wünsche“ aufzuführen.

•eine etwas weniger dunkle Färbung des Augenrandes oder des Schnabels bis 95 Punkte möglich

 

schwarz mit weißen Binden (swwB):

An die Form, den Kopf und die Größe können noch keine großen Anforderungen gestellt werden.

Allerdings müssen die Tiere deutlich den Charakter einer Formentaube verkörpern. Wenn auch die Farbe nicht so intensiv wie beim schwarzen Farbenschlag vorhanden ist, so sollte auf eine intensive Kopf- und Schildfarbe hingearbeitet werden. Ein Hauptproblem dieses Farbenschlages ist die Qualität der Binden. Rein weiße Binden werden angestrebt.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr lockeres Gefieder (auch wenn nur partielle Bereiche, wie Nacken, Keil, Hals, oder Flügelschild betroffen sind)

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel.

•rein roter Augenrand (bitte nicht in der Hand beurteilen, denn bei Erregung zeigen viele Tiere roten Augenrand)

•nur angedeutete wenig entwickelte Binden

•starker Bindenrost

Beachte:

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punktemöglich

•geringfügige Unebenheiten im Gefieder des Latzbereiches bis 95 Punkte möglich

•An die Augenrandfarbe können nicht zu hohe Anforderungen gestellt werden. Daher kann ein etwas weniger dunkler Augenrand mit bis zu 95 Punkten bewertet werden.

•aufgehellte Schwingen- und Schwanzfarbe  (schilfig) bis 95 Punkte möglich

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Wenn keine ausschließenden Mängel vorhanden sind, entscheiden im Wesentlichen die Figur, die Bindenführung und die Intensität der Schildfarbe über die Einstufung.

 

rot mit weißen Binden (rtwB):

An die Form, den Kopf und die Größe können noch keine großen Anforderungen gestellt werden. Allerdings müssen die Tiere deutlich den Charakter einer Formentaube verkörpern. Die Schild- und Kopffarbe sollte rot sein. Ein  Problem sind die Binden, die oft nicht klar, nicht durchgehend und auch nicht rein weiß sind.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen).

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel.

•rein roter Augenrand (bitte nicht in der Hand beurteilen, denn bei Erregung zeigen viele Tiere roten Augenrand)

•sehr starke Blautöne im Rücken, Keil und Schwanz

•rein weiße Schwingen oder Schwanzfedern.

•nur angedeutete Binden

Beachte:

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte möglich

•Dunkle Flecken, Schattierungen und Strichelchen an Schnabel und Warzen, sowie ein leicht rötlicher Augenrand sind mit Nachsicht zu beurteilen.

•An die Schwingen- und Schwanzfarbe können keine hohen Anforderungen gestellt werden.

•Ein Problem sind die Binden, die oft nicht klar, nicht durchgehend und auch nicht rein weiß sind.

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber die Feder überwiegend glatt sein.

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken abgedeckt sein.

 

 

gelb mit weißen Binden (gewB):

An die Form, die Größe und den Kopf können noch keine großen Anforderungen gestellt werden. Allerdings müssen die Tiere deutlich den Charakter einer Formentaube verkörpern. In dieser Klasse gilt es jene Tauben herauszustellen, die genügend Größe mitbringen und die klar sichtbare Binden zeigen.

 

Mängel und andere Hinweise welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•z. Teil weiße Keilfarbe.(putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist. (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel.

•rein roter Augenrand ( bitte nicht in der Hand beurteilen, denn bei Erregung zeigen viel Tiere roten Augenrand )

•sehr starke Blautöne im Rücken, Keil und Schwanz

•rein weiße Schwingen oder Schwanzfedern.

•nur angedeutete Binden

Beachte:

•im Warzenbereich gering breiterer Unterschnabel bis 94 Punkte.

•dunkle Flecken, Schattierungen und Strichelchen an Schnabel und Warzen, sowie ein leicht rötlicher Augenrand sind mit Nachsicht zu beurteilen.

•An die Schwingen- und Schwanzfarbe können keine hohen Anforderungen gestellt werden. Schilf ist deshalb im Wunschbereich zu vermerken.

•Ein  Problem sind die Binden, die oft nicht klar, nicht durchgehend und auch nicht rein weiß sind.

•bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

 

blau-weißgeschuppt: (blgs)

An die Form und Größe sind hohe Anforderungen zu stellen, wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Dieser Farbenschlag bezieht seine Attraktivität aus der klaren, den Luchstauben ähnlichen Schup-pung. Die Schuppung und die weißen Binden haben als Ab-schluss einen dunklen Saum. Schwanzfedern sind blau und zeigen als Abschluss eine dunkle Querbinde. Die Schwingen sind im geschlossenen Zustand dunkel.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•unsaubere Schuppung mit Rosteinlagerungen

•unsaubere Binden

•Zopfansatz (relativ oft auftretend)

Beachte:

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken abgedeckt sein.

•Es gibt bei diesem Farbenschlag immer noch Zeichnungsprobleme am Bug  und in den Schenkeln.

•Sehr häufig werden auch Zopfansätze kunstvoll „weggeputzt“.

 

hellblau-weißgeschuppt: (hblgs)

An die Form und die Größe können schon gehobene Anforderungen gestellt werden( siehe aber unter „beachte“), wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Ein besonderes Kennzeichen sind die „ ausgebleichten“, schilfig wirkenden, leicht gesäumten Schwingen und Schwanzfedern (Spiegelschwingen und

-schwanz). Durch die sehr schmale und farblich blasse Säumung der Schildfeder ist die „Dreiecksschuppung“ nicht sehr kontrastreich.

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•sehr aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

(siehe auch unter „Beachte“)

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•Rosteinlagerungen im Schild

•sehr helle Rückenfarbe (siehe aber unter „Beachte“)

 

Beachte:

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung

•über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Die Tiere dürfen Spiegelschwanz und –schwingen zeigen.

•Die Rückenfarbe ist zurzeit noch leicht aufgehellt zu tolerieren, wird aber durchgefärbt (blau) angestrebt.

•Es gibt bei diesem Farbenschlag immer noch Zeichnungsprobleme am Bug und in den Schenkeln. Auf Grund der fahlen Farbe, fallen diese aber nicht so auf, daher bitte genau hinschauen.

•Bei den 1,0 ist eine häufig leicht angezogene Brust bei der Abstufung zu berücksichtigen und unter  „Wünsche“ aufzuführen.

 

schwarzgesäumt: (swgs)

An Form, Größe und Säumung können hohe Anforderungen gestellt werden, wobei für eine hohe Note auch passende Kopfpunkte vorhanden sein müssen. Der Blickfang dieses Farbenschlages ist die schöne schwarze Säumung aller Federn des Flügelschildes und die möglichst rein weißen Binden mit schwarzem Saum. Die angestrebte markante Säumung bedingt aber, dass sie im oberen Teil etwas überladen und verschwommen wirkt. In den Schwingen und im Schwanz trifft man Spiegelzeichnung an. An die Augenränder dürfen nicht die gleichen Anforderungen wie bei den Schwarzen gestellt werden, allerdings werden dunkle Augenränder angestrebt.

 

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe unter „Beachte“).

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•weiße Schwingen, allerdings ist eine Feder nur dann weiß, wenn sie keinerlei Farbpigmente (das schließt den Federkiel ein) aufweist

•Der Rücken muss durchgehend zumindest eine Säumung erkennen lassen. Ein weißer Steg sollte als Mangel vermerkt werden.

Beachte:

•bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Jungtieren mit Irispünktchen bis zu maximal 93 Punkte möglich

•Tiere mit farbigen Schenkelpartien bis 92 Punkte möglich

•Auf Grund der meist sehr straffen Feder dieses Farbenschlages kommt die Form nicht so zur Geltung und die Tiere erscheinen kleiner als sie tatsächlich sind.

 

 

rotgesäumt: (rtgs)

An die Form können schon gehobene Anforderungen gestellt werden; an Größe und Kopf dagegen weniger. Angestrebt wird eine markante Säumung, saubere und gesäumte Binden, sowie eine saubere Schildgrundfarbe. Ein Problem bleiben angelaufene Schnäbel (siehe unter „Beachte“).

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“).

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•weiße Schwingen, allerdings ist eine Feder nur dann weiß, wenn sie keinerlei Farbpigmente (das schließt den Federkiel ein) aufweist

•durchgehend weißer Rücken (siehe aber unter „Beachte“)

•rein roter Augenrand (bitte nicht in der Hand beurteilen, denn bei Erregung zeigen manche Tiere rötlichen Augenrand)

• blauer Anflug im Schwanz- und Keilgefieder

Beachte:

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss aber der Rücken abgedeckt sein.

•Tiere mit kaum erkennbarer Säumung bei entsprechender Form bis 93 Punkte möglich (sie sind jedoch evtl. wertvolle Zuchttiere).

•viel Fingerspitzengefühl ist bei der Beurteilung von angelaufenen Schnäbeln angesagt, ein figürlich überragendes Tier mit prima intensiver Säumung kann deshalb durchaus bis zu 95 Punkte erreichen.

 

gelbgesäumt: (gegs)

An die Form, die Größe und den Kopf können noch keine großen Anforderungen gestellt werden. Allerdings müssen die Tiere deutlich den Charakter einer Formentaube verkörpern. Die Schildgrundfarbe ist meist cremefarbig, selten weiß, dadurch wirkt die Säumung auch nicht so kontrastreich. Ein Problem bleiben angelaufene Schnäbel (siehe unter „Beachte“).

Mängel und andere Hinweise, welche die Qualität beeinträchtigen:

•aufrechte oder nach vorne gebeugte Haltung

•z. Teil weiße Keilfarbe (putzen einzelner Federn erlaubt, ohne dass Kahlstellen entstehen)

•sehr haariges Nackengefieder (siehe aber unter „Beachte“)

•keinerlei Rückendeckung, d. h.  wenn der Rücken vom Schwanzansatz bis zur Herzzeichnung durchgehend offen ist (siehe aber unter „Beachte“)

•über die Nasenwarzen hinausgehender breiter Unterschnabel

•weiße Schwingen, allerdings ist eine Feder nur dann weiß, wenn sie keinerlei Farbpigmente (das schließt den Federkiel ein) aufweist

•durchgehend weißer Rücken (siehe aber unter „Beachte“).

•rein roter Augenrand (bitte nicht in der Hand beurteilen, denn bei Erregung zeigen viele Tiere rötlichen Augenrand )

• blauer Anflug im Schwanz- und Keilgefieder

 

Beachte:

•Bei der Beurteilung einer evtl. haarigen Nackenfeder ist zurzeit viel Nachsicht geboten. Für eine Bewertung

über 95 Punkte muss die Feder aber überwiegend glatt sein.

•Hinsichtlich der Beurteilung der Rückendeckung ist zurzeit viel Fingerspitzengefühl angesagt. Für eine Bewertung über 95 Punkte muss der Rücken aber abgedeckt sein.

•Tiere mit kaum erkennbarer Säumung bis zu 93 Punkte möglich (diese sind jedoch evtl. wertvolle Zuchttiere.

•Viel Fingerspitzengefühl ist bei der Beurteilung von angelaufenen Schnäbeln angesagt, ein figürlich überragendes Tier mit ansprechender Säumung kann daher durchaus bis zu 95 Punkte erreichen.